Seit Oktober 2025 studiere ich Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit. Für mich ist dieses Studium nicht einfach nur ein neuer Lebensabschnitt – es ist die bewusste Entscheidung, endlich den Weg zu gehen, den ich schon immer gehen wollte.
Der Wunsch, im sozialpädagogischen Bereich zu arbeiten, begleitet mich schon seit meinem elften Lebensjahr. Geprägt hat mich damals ein enger Freund unserer Familie, der als Sozialpädagoge in einem Kinderheim gearbeitet hat. Seine Arbeit hat mich tief beeindruckt und in mir etwas ausgelöst, das geblieben ist: der klare Wunsch, selbst einmal für junge Menschen da zu sein, sie zu begleiten, zu stärken und ihnen Perspektiven zu eröffnen.
Ein anderer wichtiger Teil meines Lebens war von Anfang an die Fotografie. Auch wenn dies für mich immer nur ein Hobby war, hat mein Großvater mich dazu ermutigt, die Prüfung zum Fotografen abzulegen. Dieser Abschluss hat mir später viele Türen geöffnet, mich jedoch auch von meinem Wunsch entfernt.
Da ich damals kein Abitur hatte, aber unbedingt einen pädagogischen Beruf erlernen wollte, begann ich zunächst die Ausbildung zum Kinderpfleger. Parallel dazu arbeitete ich in einem Fotogeschäft und konnte mir so nebenbei etwas dazuverdienen. Nach der Ausbildung bot sich mir die Möglichkeit, erste Berufserfahrung im Kindergarten zu sammeln. Gleichzeitig ergab sich für mich jedoch auch eine Chance in der Medienbranche – mit guten Perspektiven und einem für mich damals wirklich attraktiven Einkommen. Rückblickend würde ich manches vielleicht anders gewichten – aber ja, ich war jung und brauchte das Geld.
So führte mich mein Weg zunächst in eine ganz andere Richtung: Ich stieg vollständig in die Medienbranche ein und machte mich später selbstständig. Diese Zeit hat mich geprägt, mir viel beigebracht und mich auf vielen Ebenen wachsen lassen.
Und doch blieb mein eigentlicher Berufswunsch immer in mir lebendig.
Jahr für Jahr wurde dieses Gefühl stärker. Ich merkte immer deutlicher, dass ich meinen Beruf zwar mochte, er mich im Innersten aber nicht erfüllt hat. Mir fehlte der tiefere Sinn, das Gefühl, wirklich dort zu sein, wo ich hingehöre. Diese Erkenntnis war nicht leicht – aber sie war ehrlich. Und genau deshalb habe ich diesen Schnitt gemacht.
Ich habe meine Selbstständigkeit aufgegeben und mich für das entschieden, was ich schon immer wollte: Soziale Arbeit.
Studium Soziale Arbeit (B.A.)
e-Trainer
Bachelor Professional in Media
Betrieblicher Datenschutzbeauftragter
Ausbildereignung AEVO
Mediengestalter Digital und Print
Staatlich geprüfter Kinderpfleger
Prüfung Analoge Fotogrfie
Pädagogische Kraft in der OGS
Honorardozent
Werbung, Online Marketing und Webentwicklung
Baby/Kinder- und Produktfotografie
People- und Werbefotografie